So wird 2021 im Wassermannzeitalter

Astro: Das sagen die Sterne

So wird 2021 im Wassermannzeitalter

2020 neigt sich dem Ende zu und zeitgleich taucht die Frage auf: Was bringt uns das neue Jahr? Ein Blick in die Zukunft, ein Blick gegen Himmel, ein Blick in die Sterne... 

Ganz ehrlich? Wir sind allesamt bereit, dass dieses Jahr 2020, diese gefühlt längstes Jahr der Geschichte an sein Ende kommt. Niemand, wirklich niemand, hat 2015 in einem Vorstellungsgespräch, die Frage „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“  richtig beantwortet. Weil die Antwort niemals „Kopfüber auf meiner Couch“, „Im Homeoffice am Laptop klebend“ oder „Auf einem Spaziergeh-Date“ gelautet hätte. 2020 war wirklich für jede einzelne Person ein herausforderndes Jahr. Diese Phasen der Veränderungen und Umdenkens, das wir alle durchlebten, spiegelten sich auch am Himmelsgewölbe wieder. 

2020 war… 

Bedeutsam, vollendend, spannend. Zumindest astrologisch gesehen. Denn 2020 trafen gleich mehrere planetare Zyklen zusammen. Zum einen jene von Pluto und Saturn, sowie Pluto und Jupiter. Diese vier vollenden sich nun im Kreis des Steinbockes und beginnen dann wiederum von neu. Das Ende und der erneute Beginn von Zyklen zeigen eine Wendezeit an, die gleichzeitig auch mit einem Wertewandel verbunden ist. 2020 begann nicht nur ein neues Jahrzehnt, mit dem 1. Jänner 2020 fiel auch der Startschuss für kollektive Entwicklungen, die das nächste Jahrzehnt prägen werden. Nur waren wir uns dieser Tatsache damals noch nicht bewusst… 
 

Der Himmel spricht 

Seit Jahrzehnten haben es Astrolog*innen vorausgesagt:  Das Jahr 2020 wird ein besonderes Jahr. Dabei bezogen sie sich vor allem auf die seltene Ausrichtung von Pluto und Saturn. Die Corona-Pandemie konnte wohl niemand vorhersehen. Aber was war das eigentlich für ein Jahr? Weltweite Proteste und Demonstrationen, Naturkatastrophen als Vorboten der Klimakrise, die US-Präsidentschaftswahl und das alles vor dem Hintergrund einer Pandemie. Die planetarische Konjunktion in der ersten Jahreshälfte war ein allzu deutliches Zeichen hierfür. Bereits in der Vergangenheit geschah es des Öfteren, dass bedeutende Ereignisse am Himmel mit jenen auf der Erde korrelierten; darunter beispielsweise die Wirtschaftskrise der 1920er Jahre und jetzt auch die Corona-Pandemie. 
 

2021 wird…

Auf alle Fälle sehr spannend. Und Sie können sich freuen: Ruhiger als 2020. Denn im kommenden Jahr ist Pluto der einzige Planet, der noch im Steinbock steht. Wir können uns von der geballten Planetenenergie im Zeichen des Steinbocks verabschieden und erst einmal aufatmen. Krisenbewältigung steht immer noch an oberster Stelle. Die Wirtschaft hat gelitten, die Gesellschaft hat gelitten, jede Einzelperson hat gelitten. Aber: Wir haben auch die nötigen Resilienzen aufgebaut und sind krisenresistenter geworden. Und dann wäre ja auch noch die Impfung, die ein Comeback eines normalen sozialen Lebens verspricht...
 

Herrscherplanet Saturn 

Jedes Jahr wird einem bestimmten Planeten zugeordnet und 2021 ist es der Saturn. Vorweg: Nein, der Saturn wird nicht als Glücksplanet gefeiert. Trotzdem übt er eine positive Wirkung auf uns auf. Mit seinen ausgleichenden Energien flößt er uns Mut ein und unterstützt uns dabei, auch mit unangenehmen Dingen im Alltag klarzukommen.  Der Saturn tritt allerdings erst mit dem Beginn des astrologischen Jahres – im Frühjahr – auf das Tapet. Vorher regiert der Mond, wo es vor allem um die Aufarbeitung von emotionalen Themen geht.  Dann sind wir aber bereit. Bereit für den Feuerplaneten Saturn. Saturn sorgt für Ordnung, er stellt Weichen und ermutigt uns dazu, Eigenverantwortung zu übernehmen. Zum letzten Mal herrschte der Saturn 2014. 2028 wird es das nächste Mal so sein. 
 

Gemeinsam mit Uranus 

Neben dem Feuerplaneten Saturn wird auch Uranus einen wesentlichen Einfluss auf die Welt in 2021 nehmen. Uranus appelliert an unsere gefühlvolle Seite und animiert, die eigenen Prioritäten zu hinterfragen und er erweckt das Bedürfnis zur Selbstreflexion. Uranus bedeutet auch Originalität und Individualität. Lange Verborgenes wird endlich freigelassen und wir besinnen uns stärker auf unsere Persönlichkeit. 
 

Rückläufige Planeten

Es mag zunächst negativ klingen, nach Rückschritte oder gar Stillstand, aber rückläufige Phasen der Planeten sind eigentlich überaus positiv. Außer Sonne und Mond wechseln alle Planeten unseres Sonnensystems immer wieder ihre Laufrichtung. Konkret auf den Menschen angewandt, bedeutet dies, dass die seelische Energie ins Unbewusste fließt und wir wieder vermehrt auf unsere innere Stimme lauschen. Die Planetkraft richtet sich in dieser Phase also nach innen und birgt Chancen und Herausforderungen. Im Jahr 2021 sind es Merkur, Venus und Mars, die ihre Bewegrichtung ändern. 
 

Wassermannzeitalter 

Am 17. Dezember 2020 geschieht eine Veränderung in unserem Sonnensystem: Saturn tritt in das Sternzeichen des Wassermannes ein. Dies bedeutet den Anbruch eines neuen Zeitalters, ein verändertes Denken und der stärkere Fokus auf die eigene Persönlichkeit. Global gesehen können wir uns auf Umbrüche in dieser neuen Ära gefasst machen. Mit dieser neuen Zeitenwende wird dem Menschen verstärkt Verantwortung auferlegt. Diese Phase ist keineswegs eine Übergangszeit; die Jupiter-Saturn-Konjunktion wird uns die nächsten 20 Jahre bestimmen. Astrologen sehen dies sehr positiv im Hinblick auf die Entwicklung einer humanen Zivilgesellschaft und des technischen Fortschritts.
 

Starke Zivilgesellschaft 

Auch wenn 2020 voller Herausforderungen und vielen Negativschlagzeilen war, in vielerlei Hinsicht hat es uns auch gezeigt, wie wichtig eine Zivilgesellschaft ist. Im ersten Lockdown standen die Italiener tagtäglich auf ihren Balkonen und applaudierten den Ärzten und Pflegepersonal. Die Menschen tragen Masken zum Schutz ihrer Mitmenschen. Corona hat auch gezeigt: Wir halten zusammen! Den Optimismus und dieses „Jetzt erst recht“-Gefühl nehmen wir mit in 2021. Der schwindende, aufbrausende Saturn und der auftretende Uranus machen uns allerdings ruhiger Proteste werden viel eher rational und weniger emotional angegangen. 
 

Mond- und Sonnenfinsternisse 

Die Verdunkelung des Mondes und der Sonne in unserem Universum übten seit eh und je eine ungeheure Faszination und Anziehungskraft auf den Menschen aus. In diesem Jahr stehen alle Finsternisse der Gestirne in der Zwillinge-Schützen-Achse. Darauf können wir uns freuen. Freudige Überraschungen, aufregende Neuanfänge . Der Einfluss dieser Himmelsereignisse hilft uns, unsere Gefühlswelt auf einer eher rationalen Ebene zu betrachten und unser Wertesystem abermals zu hinterfragen.  Gleichzeitig gehen wir in dieser Zeit vermehrt auf unsere Mitmenschen ein - natürlich mit Sicherheitsabstand - und versuchen, sie zu unterstützen. 
 

Wendepunkt 

Mit 2020 hat sich alles verändert. Unser Alltag, unser Weltbild, unsere Privilegien. Alles, was wir bis dato für selbstverständlich empfunden haben – ist nicht mehr. Die Welt stand Kopf, sie steht immer noch. Und dreht sich trotzdem immer weiter. Mit 2020 hat sich alles verändert und wenn wir einen Rückblick in die Sterne werfen, sollte uns das eigentlich nicht verwundern. Die „große Konjunktur“ von Saturn und Jupiter konnte nicht unbemerkt bleiben. Global gesehen werden wir uns auch 2021 immer noch mit den Nachwirkungen der diesjährigen Krisen beschäftigen müssen. Schlimmeres verhindern, die Wunden behandeln und nach vorne schauen. 
Mit Pluto im Steinbock ist auch die Transformationsphase noch lange nicht an ihr Ende gelangt.  
 

Stärker als man denkt 

Wenn uns 2020 eines gelernt hat: Wir sind stärker als wir gedacht haben. Lockdown, Quarantäne, soziale Isolation, Umstrukturierungen, Einschränkungen, Ängste und Virus – wir haben es noch nicht überstanden, aber zumindest gelernt, damit zu leben. Diese Stärke nehmen wir mit ins neue Jahr. Die Sterne schärfen 2021 unsere Intuition und wir verspüren vermehrt den Wunsch, das eigene Leben zum Besseren zu verändern. Wir haben gelernt, zufriedener zu sein, die kleinen Glücksmomente zu schätzen und auch angemessen zu zelebrieren. 
 

Das Jahr des Ochsen

Am 12. Februar des kommenden Saturnjahres beginnt das chinesische Jahr des Ochsen und das Jahr der Ratten geht zu Ende. Laut der chinesischen Astrologie wirkt sich das Jahr des Ochsen wohltuend und stabilisierend auf die Wirtschaft aus, die im Ratten-Jahr gelitten hat. 2021 wird uns immer noch einiges abverlangen, die Krise ist noch nicht vorbei. Der Ochse aber ist geduldig, bodenständig und ein harter Arbeiter. Was die Ratte vernichtet hat, wird der Ochse wieder aufbauen. Und damit einher geht auch ein Appell an jeden Einzelnen: „Lassen wir uns nicht einschüchtern.“ Wir werden uns nicht geschlagen geben, sondern unsere körperliche und mentale Gesundheit stärken und gegen die Widersacher des Lebens ankämpfen. 
 

Auf Neuanfänge 

Wie immer im Leben: Freuen wir uns auf die Zukunft, aber bleiben wir in der Gegenwart. Die Zukunft ist ohnehin nie weiter als einen Augenblick entfernt. Aus astrologischer Hinsicht sind eigentlich alle Voraussetzungen gegeben, dass 2021 ein gutes Jahr wird.  Vor einem Jahr haben wir um Mitternacht die Gläser klirren lassen und angestoßen auf den Beginn eines neuen Jahrzehnt. 2020 war anders als erwartet – für jeden Einzelnen. 2021 wird es vermutlich immer noch sein. Wie? Das steht in den Sternen… 
 
 
© getty