'Ich schaue für Sie in die Zukunft!'

Hellseherin Rosalinde Haller:

'Ich schaue für Sie in die Zukunft!'

Keine Frage, Skeptiker gibt es genug – und damit hat Rosalinde Haller (66) auch gar kein Problem. „Natürlich glauben manche Menschen nicht, dass ich in die Zukunft schauen kann“, sagt die inzwischen legendäre Hellseherin, die abseits ihrer Fähigkeiten als Medium so gar nicht ihre Bodenhaftung verloren hat. „Viele jedoch konnte ich schon eines Besseren belehren, weil all meine Vorhersagen gestimmt haben.“ Fest steht, dass Rosalinde Haller seit vielen Jahren erfolgreich in den Bereichen mediale Beratung, Parapsychologie, Astrologie und Energetik arbeitet. Mittels einer selbst entwickelten Methode,  die sie „Kontakt mit Höheren“ aufnehmen lässt, Orakelkarten oder Pendel stellt die gebürtige Niederösterreicherin, die in Wien und Amstetten lebt, Prognosen, die schon viele staunen ließen. Denn wie sich auch in Hallers Büchern zeigt (2010 sagte sie im Buch Aufwachen bereits den Fall des Gaddafi-Clans vorher), bewahrheiten sich sehr viele ihrer Prophezeiungen.

MADONNA-Kolumne
Seit jeher fasziniert die Menschen der Blick in die Zukunft – und gerade in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit interessieren sich die Menschen mehr denn je dafür, ob und wie sie sich auf gewisse Geschehnisse vorbereiten sollen. Auf viele Fragen gibt Rosalinde Haller nun künftig in MADONNA Antworten – denn die Hellseherin fungiert ab sofort als Kolumnistin im MADONNA-Spirit-Teil (siehe Seite 55). Neben der „Zukunftsfrage der Woche“ analysiert Rosalinde Haller auch wöchentlich, mit welchen Energieschwingungen Sie Tag für Tag zu rechnen haben.

Ganz persönlich
Doch bevor Rosalinde Haller für Sie in die Zukunft blickt, blickte MADONNA in Hallers Vergangenheit – im Interview erzählt die quirlige 66-Jährige, wie Sie ihre Fähigkeiten entdeckte und wieso diese Fluch und Segen zugleich sind.

Frau Haller, man kennt Sie seit Jahren als Medium – wann haben Sie Ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten entdeckt?
Rosalinde Haller:
Als ich 27 Jahre alt war, haben meine Träume begonnen, sich zu verdichten. Ich habe plötzlich Dinge für meine Umgebung, besonders für Menschen, die mir nahe gestanden sind, im Traum vorhergesehen. Da ich hauptsächlich Gefahren gesehen habe, habe ich meine Freunde natürlich immer vorgewarnt. Zunächst haben sich alle auf die Stirn getippt und mir gesagt, dass ich spinne. Doch als nach und nach all die Dinge eingetreten sind, sind die Leute auf einmal zu mir gekommen und haben mich um Rat gebeten.

In Ihrer Kindheit hat noch niemand geahnt, dass Sie ein Medium sind?
Haller:
Ich war ein sehr ruhiges, in sich gekehrtes Kind, das viel mit Blumen gespielt und wenig gesprochen hat. Im Alter von vier Jahren hatte ich dann eine Nahtod-Erfahrung – ich wäre beim Spielen in einem Bach beinahe ertrunken. Da habe ich vielleicht auf die andere Seite geschaut. Lange Zeit später, als ich 17 war, hat eine Bekannte meiner Nachbarin zu mir gesagt: „Rosalinde, du hast das zweite Gesicht, eine besondere Begabung.“ Bis Ende 20 habe ich das aber ignoriert. Erst als ich aufgrund meiner schwierigen ersten Ehe – meine Schwiegermutter, mit der wir zusammenlebten, hat mir das Leben zur Hölle gemacht – richtiggehend lebensmüde war, hat der Kontakt mit höheren Wesen begonnen. Als ich tatsächlich kurz vorm Selbstmord war, haben sie zu mir gesagt: „Du wirst alles erleben, um alles zu verstehen.“

War das nicht beängstigend?
Haller:
Natürlich! Ich wollte das zunächst alles gar nicht. Ich wollte bloß ein ganz normales Leben führen. Das war aber nicht drin für mich. Je mehr ich mich dagegen gewehrt habe, desto schwieriger wurde es. Irgendwann habe ich dann gelernt, meine Fähigkeiten anzunehmen – und einen harmonischen Zugang dazu zu finden. Mittlerweile bekomme ich die Nachrichten von den 14 Wesen, mit denen ich sozusagen arbeite, schon gefiltert, sodass ich alles genau so wiedergeben kann, wie die Wesen es mir sagen. Sie sagen schon die Wahrheit, aber so, dass die Person, die Rat bei mir sucht, nicht geknickt geht.

Wie kann man sich diese Nachrichten vorstellen?
Haller:
Ich höre die Wesen wie in einem Traum, in meinem Kopf. Im Zuge der Zeit habe ich auch gelernt, den Informationskanal abzurufen, wenn ich das möchte – und ihn abzustellen, wenn ich keinen Kontakt will. Dazu habe ich meine ganz persönliche Methode – ein Plakat, das mir hilft, die Informationen zu kanalisieren – entwickelt. Es ist für mich wie ein Telefonhörer ins Jenseits. Wenn ich es einrolle, bin ich eine ganz normale Frau.

Sagen nicht viele Menschen über Sie, ganz direkt gesagt: „Die spinnt“?
Haller:
(lacht) Natürlich gab und gibt es sicher Menschen, die das denken. Aber das macht ja nichts! Andererseits sagen mir nahezu täglich Menschen, dass alles, was ich vorhergesehen habe, eingetroffen ist.


Das ganze Interview mit Rosalinde Haller lesen Sie in Ihrer aktuellen MADONNA.

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