Gesund mit den Sternen

Horoskop

Gesund mit den Sternen

Ganze 140.000 Vorsorgeuntersuchungen können nicht irren: Der Wiener Internist Dr. Christian Temml und die bekannte Astrologin Adelinde Rumpler haben diese gewaltige Zahl an Patientendaten in Zusammenhang mit den zwölf Sternzeichen gebracht und die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten damit für jedermann berechenbar gemacht. Das Ergebnis ist ein umfassender Ratgeber zur Selbstvorsorge. In „Gesundheitsfaktor Sternzeichen“ (Ueberreuter-Verlag, 19,95 Euro) werden die verschiedenen Zeichen genau unter die Lupe genommen: Unter welchen Krankheiten leiden Widder und auf welche Symptome sollten Wassermänner besonders achten? Wie ist es mit dem Sex bei Waagen bestellt und wie anfällig sind Fische-Geborene für Herz-Leiden?

Erhöhte Risiken
Dabei hatte Temml mit den Sternen zunächst nur wenig am Hut: „Ich habe Horoskope eigentlich nur in den Tageszeitungen gelesen, dann aber kam mir der Gedanke, man könnte nachschauen, ob es signifikante Unterschiede bei den verschiedenen Sternzeichen gibt!“ Das Ergebnis verblüffte den Mediziner. „Tatsächlich haben sich signifikante Tendenzen für jedes Sternzeichen ergeben!“ Sollte man also den persönlichen Lebensstil überdenken und mit Blick auf die Sterne radikal ändern? Der Mediziner beschwichtigt: „Ich will nicht sagen, dass gefährdete Sternzeichen auch tatsächlich erkranken müssen. Es ist bei bestimmten Erkrankungen lediglich eine besondere Häufung feststellbar, das Risiko könnte also erhöht sein!“

Gesund-Vorsorge
Und überhaupt sollte der eigenen Gesundheit immer sehr viel Beachtung geschenkt werden, meint der Internist, denn: „Die Gesundheit so lange wie möglich zu erhalten, muss oberste Prämisse sein. Aber die bestimmten Risiken je nach Sternzeichen sollte man doch extra abchecken lassen. Mein Sternfaktor-Gesundbuch soll einfach zusätzlich motivieren, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen, deshalb ist aber noch lange keine Panik angebracht. Erfahre ich beispielsweise als Steinbock-Mann, dass ich ein anfälliges Herz habe, zeigen meine Zahlen ausschließlich Tendenzen auf, keine Absolutwerte. Das Herz muss nicht krank werden, wenn ich gesund lebe!“

Gen-Lüge?
Was dem Mediziner die Beschäftigung mit den Sternen noch gebracht hat? Eine Erkenntnis auf jeden Fall: „Man muss vor allem in Gesundheitsangelegenheiten immer offen bleiben und die „Alles liegt in den Genen“-Gottesgläubigkeit jedenfalls infrage stellen!“

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum